Aktuelles Programm

15.04. Soziale Infrastrukturentwicklung
Bild: Lachende Kinder stützen sich auf Schulbücher,  Urheber: contrastwerkstatt ©, Fotolia.com
Bild: Lachende Kinder stützen sich auf Schulbücher, Urheber: contrastwerkstatt ©, Fotolia.com

Fachübergreifende Entwicklungsplanung für die bezirkliche
soziale Infrastruktur


16:00-20:00 Uhr


Kommunalpolitisches Seminar


Rathaus Tiergarten, Saal der Bezirksverordnetenversammlung
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin


Im Jahr 2016 stehen den Berliner Bezirken jeweils 50.000 € für die Erarbeitung eines integrierten Sozialen Infrastruktur-Konzeptes zur Verfügung, das unter Federführung des Stadtentwicklungsamtes ämterübergreifend erarbeitet werden soll. Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung und der Wohnungsneubau erfordern die Anpassung der sozialen, grünen und kulturellen Infrastruktur. Sie bilden die Grundlage für die künftige Liegenschaftspolitik sowie Investitions- und Haushaltsplanung.

Wir wollen die kommunalpolitischen Akteure in den Bezirken über das neue Programm „Soziale Infrastruktur-Konzepte“ (SIKo 2016) und die veränderten planerischen Grundlagen auf Landes- und Bezirksebene informieren. Der Bezirk Mitte kann dabei an vorhandene Daten und Konzepte wie z.B. die Bezirksregionenprofile anknüpfen. Pankow verfügt bereits über ein soziales Infrastruktur-Konzept und wird dies in der Veranstaltung vorstellen. Auf dieser Grundlage wollen wir diskutieren, welche Bedeutung die Entwicklungsplanung für die Infrastruktur hat und wie sie verstetigt werden kann.

Mit:

Mandy Adam, Stadtentwicklungsamt Mitte
Elfi Czaika, Dr. Christina Lindemann, Planungsgruppe WERKSTADT (Infrastrukturkonzept Pankow)
Dr. Ursula Flecken, Vorstandsvorsitzender  Planergemeinschaft Kohlbrenner eG
Harald Meergans, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Heidrun Nagel, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Moderation: Susanne Jahn, BiwAK e.V.

Teilnahmegebühren: 7,50 € (Mitglieder und ermäßigt 5,- €). Wir bitten um die Überweisung des Teilnahmebeitrags.
Eine Anmeldung ist erforderlich

23.04. 3. Berliner Jugendhilfeforum
Bild: Flüchtlinge,  Urheber: Lydia Geissler ©, Fotolia.com
Bild: Flüchtlinge, Urheber: Lydia Geissler ©, Fotolia.com

Austausch- und Vernetzungstreffen der Aktiven in der Berliner Jugendhilfe

Geflüchtete Kinder und Jugendliche in Berlin
Wie kann Integration gelingen?


Tagung der Berliner Kommunalpolitischen Bildungswerke

August Bebel Institut
Bildungswerk für Alternative Kommunalpolitik (BiwAK) e.V.
Kommunalpolitisches Bildungswerk Berlin e.V. (KBB)
kommunalpolitisches forum e.V. (berlin)

Logo ABI August Bebel Institut   Kommunalpolitisches Bildungswerk Berlin e.V. (KBB)        kommunalpolitisches forum (berlin) e.V.


 10:00 – 17:00 Uhr


Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin


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Die aktuelle Flüchtlingsbewegung stellt unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Noch immer sind tausende Geflüchtete in Turnhallen und anderen Notunterkünften untergebracht. Gleichzeitig ist das ehrenamtliche Engagement für geflüchtete Menschen beispiellos. Dies ist weiterhin notwendig, auch damit die Integration gelingen kann.

In der Kinder- und Jugendhilfe besteht ein reichhaltiges Wissen über eine erfolgreiche Integration. Wir wollen auf dem 3. Berliner Jugendhilfeforum mit Ihnen diskutieren, wie Integration von Kindern und Jugendlichen besser gelingen kann und was dabei in der Kinder- und Jugendhilfe an Voraussetzungen und Unterstützung notwendig ist.

Wir laden Sie ein, gemeinsam in Arbeitsgruppen Bausteine für eine Integrationsstrategie zu entwickeln. Hierzu haben wir Expertinnen und Experten aus der praktischen Arbeit eingeladen, die uns Impulse geben können. Die Arbeitsergebnisse werden anschließend in einem Galerierundgang (Gallery Walk) auf unserer Tagung präsentiert und sollen in den weiteren Diskussionen in Gremien auf Bezirks- und Landesebene eingebracht werden.


Bild: Integration,  Urheber: Markus Mainka ©, Fotolia.com

Bild: Integration,  Urheber: Markus Mainka ©, Fotolia.com

Programm

10:00 – 10:20 Uhr Begrüßung und Programmvorstellung

10:20 – 11:00 Uhr Rückblick und Ausblick: Integration und Jugendhilfe
Elvira Berndt, Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses und Geschäftsführerin von Gangway e.V.

Gelingende Integration - Was kann die Senatsverwaltung tun und welche Maßnahmen sind geplant?
Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie

11:00 – 11:30 Uhr Erste Diskussion
Moderation: Torsten Wischnewski-Ruschin, Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin

11:30 – 13:00 Uhr Integration in den Bezirken
Gespräch und Diskussion mit den Jugendstadträtinnen und Jugendstadträten

Oliver Schworck, Temeplhof-Schöneberg (SPD)
Monika Herrmann, Friedrichshain-Kreuzberg (Bündnis 90/Die Grünen)
Dr. Sandra Obermeyer, Lichtenberg (Die Linke)
Thorsten Reschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Bezirk Mitte

Moderation: Torsten Wischnewski-Ruschin, Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin

13:00 – 14:00 Mittagspause

14:00 – 16:00 Uhr Bausteine für Integration - Arbeitsgruppen

AG 1 Integration von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge verfügen über keinen festen Aufenthaltsstatus. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch Menschen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben. Voraussetzungen für einen langfristigen Aufenthaltstitel ab der Volljährigkeit sind Sprachkenntnisse und mindestens der vierjährige Besuch einer Schule oder ein Schulabschluss. Wie können für die Kinder und Jugendlichen Lebensbedingungen gestaltet werden, die Ihnen eine sichere Zukunft ermöglichen?

Impuls Katrin Gerlov, Juna e.V.
Moderation: Dr. Wolfgang Girnus

AG 2 Interkulturelle Arbeit mit Kinder und Jugendlichen
Das Ankommen in einem fremden Land stellt geflüchtete Kinder und Jugendliche vor viele Herausforderungen: eine neue Sprache muss erlernt und sich in einer neuen Umgebung mit anderen Regeln zurecht gefunden werden. Interkulturelle Arbeit stärkt die Kompetenzen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen und unterstützt sie bei ihrem Ankommensprozess. Hierbei wird ihre Vielfalt als eine wichtige soziale Ressource gesehen.

Impuls: Sanne Grade, Mary Matta (GIZ e.V.)
Moderation: Signe Stein, BiwAK e.V.

AG 3 Jugendkulturarbeit und Integration
Berliner Kultureinrichtungen haben mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungengen Erwachsen unterschiedlichste Zugänge in die Stadtgesellschaft und zu künstlerischen Ausdrucksformen entwickelt. Welche Ansätze gibt es? Welchen Chancen liegen in dieser künstlerischen Arbeit für die Integration?

Impulse:
Karen Giese, Theater Strahl Berlin;
Dorothea Kolland, Berlin Mondiale und Rat für die Künste
Moderation: Ingo Siebert, August Bebel Institut

AG 4 Jugendsozialarbeit und Integration
Wie sieht die Arbeit mit Kindern und jugendlichen Geflüchteten in der Praxis aus? Was braucht die Stadt, was brauchen die Träger der Jugendsozialarbeit, um erfolgreich für die Integration arbeiten zu können?

Impuls: N.N.
Moderation: Katrin Möller, MdA, Sprecherin der Linksfraktion für Jugend und Familie

AG 5 Integration in Ausbildung und Arbeit
Berufswegplanung, Vorbereitung von Jugendlichen auf eine Ausbildung und Vermittlung in Praktikums- und Ausbildungsplätze sind wichtige Instrumente für eine Integration. Wie funktionieren sie? Welche Anforderungen haben die Unternehmen?

Impulse:
Monika Dittrich, Projekt bridge Berliner Netzwerk für Bleiberecht, Arbeit und Bildung e. V.;
Ramez Kabibo, Projekt bridge Berliner Netzwerk für Bleiberecht , ARRIVO, Schlesische27;
Yvonne Meyer, Ausbildungsvermittlung – Passgenaue Besetzung, IHK Berlin
Moderation: Birga Köhler, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in der BVV Mitte

AG 6 Integration von minderjährigen Geflüchteten in Wohneinrichtungen
Geflüchtete Kinder und Jugendliche, die unbegleitet einreisen (umF), werden zuerst durch die Senatsverwaltung BJW (Landesjugendamt) in der EAC Stelle und auf Grund des hohen Bedarfs auch in temporärer Einrichtungen untergebracht. Im Anschluss daran werden die Kinder und Jugendlichen durch die bezirklichen Jugendämter in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe untergebracht. Wir wollen im Rahmen dieser Arbeitsgruppe darüber nachdenken, wie und unter welchen Voraussetzungen in Erstaufnahme- und Nachfolgeeinrichtungen Kinder und Jugendliche so unterstützt und begleitet werden können, dass sie ihre Entwicklungschancen wahrnehmen können und die Voraussetzungen für eine gelungene Integration geschaffen werden.    

Impuls: Marianne Langer und Michael Langer, Sozialpädagogische Praxis Langer gGmbH
Moderation: Cornelius Bechtler, BiwAK e.V.

16:00 Uhr Präsentation und Diskussion der Ergebnisse – Galerierundgang

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Teilnahmegebühren von 10,- € (ermäßigt 5,- €), für Verpflegung und Getränke.
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Freitag, den 15. April 2016.

21.05. Pressearbeit und Soziale Medien
Bild: Druck von Tageszeitungen,  Urheber: industrieblick ©, Fotolia.com
Bild: Druck von Tageszeitungen, Urheber: industrieblick ©, Fotolia.com

Wie kann ich wirkungsvoll meine Pressearbeit mit sozialen Medien verknüpfen?


11:00 – 18:00 Uhr


Kommunalpolitisches Seminar und Workshop


Rathaus Tiergarten, Saal der Bezirksverordnetenversammlung
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin


Auch auf lokaler Ebene befindet sich die Medienlandschaft im Wandel. Wie muss meine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darauf reagieren? Wie schaffen es die Ereignisse in der Bezirkspolitik oder im Wahlkreis in die Medien? Wie kann ich Twitter, Facebook, Google+, Instagram, YouTube oder flickr dafür sinnvoll einsetzen? Was muss ich dabei an rechtlichen Aspekten und beim Datenschutz beachten?

Viele Journalist*innen bekommen oft schlicht nicht mit, welche spannenden Nachrichten ihnen entgehen. Das lässt sich ändern. Im Workshop wollen wir praxisrelevante Fähigkeiten wie das Schreiben im Nachrichtenformat trainieren und gleichzeitig überlegen, wie durch soziale Medien Nachrichten transportiert werden können. Nachrichtenfaktoren zu erkennen, passende Anlässe für eine Berichterstattung zu schaffen und die politische Botschaft in einer guten Geschichte zu erzählen, sind wichtige Kompetenzen für eine gute Pressearbeit.

mit:

Christian Honnens, Pressestelle Landesverband Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Gebühr: 30,- € (Mitglieder und ermäßigt 25,- €). Wir bitten um die Überweisung des Teilnahmebeitrags.

Eine Anmeldung ist erforderlich

27.05. Auswirkungen des neuen Asylrechts
Bild: Notunterkünfte für Flüchtlinge,  Urheber: Glaser ©, Fotolia.com
Bild: Notunterkünfte für Flüchtlinge, Urheber: Glaser ©, Fotolia.com

Wie beeinflussen das neue Asylrecht und die Asylpakete
die Arbeit von Ehrenamtlichen


Leider müssen wir die Veranstaltung "Auswirkungen des neuen Asylrechts" kurzfristig absagen. Über eine Neu-Ansetzung erfahren Sie hier auf der Website. Gerne informieren wir Sie auch per E-Mail.


17 – 20 Uhr


Kommunalpolitisches Seminar


Rathaus Tiergarten, Saal der Bezirksverordnetenversammlung
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin


Das neue Asylrecht und die Asylpakete I und II bedeuten für Geflüchtete substantielle Verschlechterungen, insbesondere die Einschränkungen beim Familiennachzug und die Ausweitung von so genannten sicheren Herkunftsstaaten. Die neuen „Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge“ in Verbindung mit den Aufenthaltsbestimmungen führen zu schwer belastenden Situationen für Geflüchtete, z.B. durch das Risiko von Belästigungen, Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt. Fehlende Mindeststandards in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften verstoßen gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Ehrenamtliche Hefler*innen geraten dabei immer wieder in Belastungssituationen und Gewissenskonflikte. Unsere Veranstaltung richtet sich deshalb an alle Aktiven, die geflüchtete Menschen dabei unterstützen, hier anzukommen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Wir wollen mit der Veranstaltung gezielt über die Kernpunkte der veränderten Rechtslage informieren und dabei die Handlungsmöglichkeiten und Grenzen für die ehrenamtliche Arbeit ausloten. Dabei wollen wir uns austauschen und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln.

Mit:

Canan Bayram, Rechtsanwältin und Sprecherin für Integration, Migration und Flüchtlinge für Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus
N.N.

Moderation: Cornelius Bechtler, BiwAK e.V.

Teilnahmegebühr: 7,50 € (Mitglieder und ermäßigt 5,- €). Wir bitten um die Überweisung des Teilnahmebeitrags.
Eine Anmeldung ist erforderlich

04.06. Domäne Dahlem
Bild: Geschmückter Eingang zum Marktfest der Domäne Dahlem, Fotograph: Bernd Otto
Bild: Geschmückter Eingang zum Marktfest der Domäne Dahlem, Fotograph: Bernd Otto

Exkursion zum Berliner Freilandmuseum
für ökologische Agrar- und Ernährungskultur


11:00 – 16:00 Uhr


Kommunalpolitische Exkursion


Treffpunkt um 11:00 Uhr: Multifunktionsraum im CULINARIUM
Domäne Dahlem, Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
(U-Bhf. Dahlem Dorf)


Wir laden Sie ein zu einer Tagesexkursion in einen einzigartigen Ort in Berlin: Die Domäne Dahlem ist eine grüne Oase mitten in der Stadt - ein Erholungs- und Bildungsort zugleich. Der Bio-Bauernhof umfasst eine Betriebsfläche von mehr als 13 Hektar. Dort sind seltene Haustierarten wie das Deutsche Sattelschwein, Rauhwollige Pommersche Landschafe oder Rinder der Rasse Rotes Höhenvieh zu sehen. Der Gartenbaubetrieb und der Bauernhof machen erfahrbar, wie auf ökologische Weise Landschaft gestaltet werden kann. Das Freilandmuseum schlägt dabei den Bogen „vom Acker bis zum Teller“. Das neue CULINARIUM bietet als Dauerausstellung eine Zeitreise durch die Kulturgeschichte der Ernährung. Das Museum im Herrenhaus macht die Geschichte des Rittergutes erlebbar. Im neu eröffneten Landgasthaus kommen die Produkte des Bauernhofs auf den Teller.

Wir wollen uns einen Tag lang auf anschauliche Weise mit der Agrar- und Ernährungskultur beschäftigen. Dabei interessiert uns, wie diese grüne Oase als Erlebnisraum einer nachhaltigen Entwicklung für die Menschen in der Stadt zugänglich gemacht und wie das Thema Ernährung und ökologische Landwirtschaft in einem modernen Bildungskonzept umgesetzt wird.

Mit:

Dr. Rima Baag, Museumspädagogik der Stiftung Domäne Dahlem
Anke Otto, Vorsitzende der Freunde der Domäne Dahlem e.V.
Ines Vollmar, Museumspädagogik der Stiftung Domäne Dahlem

Teilnahmegebühr: Gebühr: 15,- € (Mitglieder und ermäßigt 10,- €). Wir bitten um die Überweisung des Teilnahmebeitrags.
Eine Anmeldung ist erforderlich

16.06. Beteiligungsmöglichkeiten nutzen
Bild: Stau in einer europäischen Stadt, Urheber: kichigin19 ©, Fotolia.com
Bild: Stau in einer europäischen Stadt, Urheber: kichigin19 ©, Fotolia.com

für die Gestaltung des öffentlichen Raums


18:00 - 21:00 Uhr


Workshop - VCD-Fachreihe „Wir können was bewegen“


Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Sebastianstr. 21, 10179 Berlin


Eine Veranstaltung des VCD Nordost e.V. mit dem Bildungswerk Berlin und BiwAK e.V.

Bildungswerk Berlin    BiwAK e.V.


Auf Bezirks- und Landesebene mischen sich Bürgerinnen und Bürger bei Verkehrs- oder Mobilitätsthemen ein und nehmen ihre Interessen wahr. Wir wollen unterschiedliche Beteiligungsangebote näher kennen lernen und mit ihren Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch kommen.

Auf Landesebene wurde im August 2015 mit Unterstützung des Liquid Democracy e.V. die Beteiligungsplattform „meinBerlin“ online gestellt. Unter dieser Adresse sollen künftig alle öffentlichen Beteiligungsverfahren in Berlin erreichbar sein. In Friedrichshain-Kreuzberg informiert ein unabhängiges Bürgerbüro als gemeinnütziger Verein über wichtige Planungen im Stadtteil und macht Angebote zur Beteiligung.

Der Workshop richtet sich besonders an Aktive, die Interesse daran haben, über die Weiterentwicklung von Beteiligungsformen nachzudenken, und den Workshop dafür nutzen wollen, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen.

mit:

Ümit Bayam, Geschäftsführer des Stadtteilausschusses Kreuzberg e.V.
Ralf Ganser, Berliner Senatskanzlei, Redaktionsleitung mein.berlin.de

Moderation: Marion Laube, Vorsitzende des Verkehrsclub Deutschland Landesverband Nordost e.V.

keine Teilnahmegebühr
Eine Anmeldung ist erforderlich

17.06. BiwAK-Symposium
Bild: BiwAK-Seminar im Rathaus Tiergarten, Fotograph: Cornelius Bechtler
Bild: BiwAK-Seminar im Rathaus Tiergarten, Fotograph: Cornelius Bechtler

20 Jahre kommunalpolitische Bildungsarbeit in Berlin


17:00 – 21:00 Uhr


Bundesgeschäftsstelle Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin


Seit 1996 bietet BiwAK e.V. kommunalpolitische Fortbildungsveranstaltungen an. Wir wollen das Vereins-Jubiläum zum Anlass nehmen und zwanzig Jahre grün nahe kommunalpolitische Bildungsarbeit Revue passieren lassen. Was waren die Themen? Wo wurden Schwerpunkte gesetzt? Wie haben sich Themenwahl, Zielgruppen und Aufgaben verändert?

Gleichzeitig wollen wir nach vorne schauen: Welchen Stellenwert hat (kommunal-)politische Bildung in unserer Gesellschaft? Wie geht die Bildungsarbeit mit dem Vertrauensverlust in die Lösungskompetenz der Politik um? Welche Bedeutung hat die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und welche die Fortbildung von Mandatsträger*innen? Welche Bildungsangebote braucht es, damit kommunalpolitische Entscheidungsprozesse bürgernah gestaltet werden können? Wie weit kann die Öffnung für neue Zielgruppen gehen und wie verändern sich damit die Aufgaben?

Wir laden Sie herzlich dazu ein mit uns und Gästen über Vergangenheit und Zukunft von grün naher Bildungsarbeit nachzudenken.


Mit:

Felicitas Kubala
Bürgermeisterin der Stadt Mannheim, ehem. Vorsitzende von BiwAK

Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Professor für Weiterbildung am Institut für Erziehungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Giessen

Anke Otto
Bezirksstadträtin a.D. in Steglitz-Zehlendorf und Gründungsvorstand

Signe Stein
Architektin, Mediatorin, Bezirksverordnete der bündnisgrünen Fraktion in MItte, Vorsitzende von BiwAK

Moderation: Tonka Wojahn,
Bezirksverordnete der bündnisgrünen Fraktion in Steglitz-Zehlendorf und Vorstandsmitglied von BiwAK

Begrüßung: Cornelius Bechtler, Geschäftsführer von BiwAK

Die Veranstaltung wird spendenfinanziert. Um Spenden wird gebeten.
Eine Anmeldung ist erforderlich

08.07. Siemensstadt und Haselhorst
Bild: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Hausansicht mit Balkonen, Fotograph: Michael Bienert
Bild: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Hausansicht mit Balkonen, Fotograph: Michael Bienert

Städtebauliche Vorbilder -
zur Lösung unseres Wohnungsproblems?


16:00 – 20:00 Uhr


Kommunalpolitische Exkursion


Treffpunkt: Um 16:00 Uhr vor dem Eingang des U-Bhf. Siemensdamm


Die Architekten der klassischen Moderne haben Maßstäbe gesetzt für einen Städtebau und eine Architektur mit hoher Lebens- und Wohnqualität. Die Wohnsiedlungen der 20er und 30er Jahre waren eine Antwort auf die Wohnungsnot und die schlechten Wohnbedingungen in den „Berlinern Mietskasernen“. Es sind bezahlbare, gut belichtete Wohnungen entstanden mit Bädern und Balkonen, mit optimierten Wohnungsgrundrissen und großzügigen Grünanlagen.

Am Beispiel der Großsiedlung Siemensstadt (Ringsiedlung) und der Reichsforschungssiedlung Haselhorst wollen wir vor Ort nachvollziehen, wie ein rationalisierter Wohnungsbau mit neuen städtebaulichen und architektonischen Gestaltungsformen und einer neuen Ästhetik moderne Siedlungsstrukturen geschaffen hat. Die Besichtigung der Museumswohnung der Gewobag gibt einen Einblick in die damaligen Wohnverhältnisse. Dabei wollen wir reflektieren, welche Impulse von dem sozialen Wohnungsbau der klassischen Moderne für die heutigen Wohnungsprobleme ausgehen können. 

Mit:

Michael Bienert, Buchautor, Journalist & Stadtführer (www.text-der-stadt.de)
Thomas Michael Krüger, Ticket B - Architektur erleben (ticket-b.de)

Gebühr: 7,50 € (Mitglieder und ermäßigt 5,- €). Wir bitten um die Überweisung des Teilnahmebeitrags.
Eine Anmeldung ist erforderlich